Luftbildauswertung der Kampf-mittelerkundung liegt vor

Die Luftbildauswertung zeigte keine Einwirkungen durch Kampfhandlungen während des 2-ten Weltkrieges im Bereich unseres Grundstückes. Es lässt sich kein konkreter Kampfmittel-verdacht ableiten. Damit  sind keine weiteren Maßnahmen nötig vor Beginn der Erdarbeiten, die Mitte Juli beginnen werden.

Aus den Tagesberichten der Wehrmacht:

20.09.1940: „Fünf Sprengbomben auf Siedlung Pfaffengrund, zwei Häuser zerstört, drei Tote, vier Verletzte. Davon Sprengbomben in unmittelbarer Nähe des Betriebes August Grau (Autoachsen). Decke durchschlagen, kein Fertigungsausfall.“

06.08.1941: In Heidelberg Abwurf von drei Sprengbomben auf neue chirurgische
Klinik. Geringer Sachschaden.

07.08.1941:  Abwurf von 3 Spreng- und 100 Brandbomben auf das Gelände am alten Güterbahnhof und auf die neue chirurgische Klinik. Ein in einer
Schnellpressenfabrik entstandener Brand sofort gelöscht. Zwei kleine
Brände in einem Schuppen am Güterbahnhof. Sonst nur geringe Dachschäden.

23.12.1944:  „Im Laufe des Vormittages und der frühen Nachmittagsstunden
Einsatz von zwei- und viermotorigen Verbänden im rückwärtigen Frontgebiet.
Bei Heidelberg Treffer auf Eisenbahnbrücke.“

26.03.1945:  Bei Speyer setzt die 63. und 100. USInfanteriedivision mit der 10. USPanzerdivision über den Rhein und greift in Richtung Heidelberg und
Karlsruhe an. NS-Truppen sprengen beim Rückzug die Neckarbrücken.

30.03.1945:  Heidelberg wird durch das XI. Korps der 7. US-Armee ohne größeren Widerstand besetzt. Ende der Kampfhandlungen